Aktuelle Pollenbelastung für Kiel – Birke, Gräser, Erle, Beifuß und weitere Allergenpflanzen im Überblick. Ideal für Allergiker zur Tagesplanung im Frühling 2026.
Der Pollenkalender zeigt, wann welche Pflanzen in Kiel und der Region blühen. Für Allergiker ist es wichtig, die Hochphasen der jeweiligen Pollenarten zu kennen, um Schutzmaßnahmen rechtzeitig zu ergreifen.
| Pflanze | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
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| Erle | ||||||||||||
| Birke | ||||||||||||
| Gräser | ||||||||||||
| Beifuß | ||||||||||||
| Ölbaum | ||||||||||||
| Ambrosia |
Keine Gering Mäßig Hoch Sehr hoch
Pollenflug bezeichnet die Ausbreitung von Blütenpollen in der Luft. Pflanzen wie Birken, Gräser, Erlen und Ambrosia produzieren in ihrer Blütezeit Millionen winziger Pollenkörner, die vom Wind über weite Strecken transportiert werden – teils über hunderte Kilometer.
Die Pollenbelastung hängt stark von Wetterbedingungen ab: An trockenen, windigen Tagen mit hohem Luftdruck steigen die Werte stark an. Regen wäscht Pollen aus der Luft und senkt die Belastung temporär. In Kiel beeinflussen auch die geografische Lage und die lokale Vegetation die Pollensaison.
Die Pollenkonzentration wird in Körnern pro Kubikmeter Luft (Körner/m³) gemessen. Werte unter 10 gelten als unbedenklich, ab 80 Körner/m³ spricht man von hoher Belastung.
Birkenpollenallergie: Eine der häufigsten Pollenallergien in Deutschland. Die Birkenpollensaison in Kiel liegt typischerweise im März bis Mai. Betroffene reagieren oft auch auf Kreuzallergene in Lebensmitteln wie Äpfeln, Kirschen oder Karotten.
Gräserpollenallergie (Heuschnupfen): Über 15 % der Deutschen sind betroffen. Die Hochsaison erstreckt sich von Mai bis August. Symptome umfassen Niesen, tränende Augen und Asthma.
Ambrosia (Ragweed): Ursprünglich aus Nordamerika stammend, breitet sich Ambrosia zunehmend in Deutschland aus. Selbst geringe Mengen lösen starke allergische Reaktionen aus. Blütezeit: August–Oktober.
Pollenallergiker sollten in Zeiten hoher Belastung besonders auf ihren Aufenthalt im Freien achten und ggf. einen Arzt oder Allergologen konsultieren.